„Im Mittelalter wurde jede Art von alternativer Spiritualität oder Heilpraxis mit Tod, Folter oder Vertreibung und Unterdrückung bestraft. Gerade in Europa sind wir durch die Christianisierung schwer traumatisiert, unserer Naturverbundenheit und unseres Körperbewusstseins beraubt worden. Das ist eine Verzerrung des natürlichen Gleichgewichts, die sich in Philosophie und Menschenbild abbildet und letztlich zu einer entseelten Welt geführt hat.”
Uli Mai
Für meine Interviewreihe „Mach’s weg“ habe ich Interviews aus verschiedensten Perspektiven über die Corona-Krise, den Graben zwischen “Alternativ-” und Schulmedizin, und über eines der wichtigsten Themen im Leben geführt: Gesundheit. Aber was ist das überhaupt? Lassen sich Krankheiten und ihre Symptome einfach „weg machen“? Wieso kümmern sich Menschen umeinander? Und wie sähe ein Gesundheitssystem aus, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt?
23 gesammelte Mach’s weg“-Interviews sind hier als Buch zu bestellen.
Laurens Dillmann: Was hat dich in deiner beruflichen Laufbahn geprägt?
Uli Mai: Ich hatte immer ein Interesse an alternativen Modellen, mit denen die Welt beschrieben wird. Die offiziellen kamen mir immer sehr defizitär vor, teilweise direkt falsch. Sie haben nicht das abgebildet, was ich wahrgenommen habe. Nach meinem Studium kam ich in Kontakt mit der Arbeit von Wilhelm Reich, die ich als ganz wichtigen Baustein erkannt habe, um die Welt korrekter zu beschreiben. “Die Massenpsychologie des Faschismus” von ihm ist ein Werk, das die aktuellen Entwicklungen sehr gut erklären kann. Reich hat sich mit den Blockaden im Energiesystem des Menschen beschäftigt. Der “normale” Mensch ist laut ihm heute komplett blockiert und gleicht deswegen eigentlich einem abgeschnürten Wurm, der zu den äußeren Autoritäten schaut: Mach, dass es mir besser geht, Mach, dass ich mich besser fühle. Und weil viele Menschen ihre eigene Gefühlsblockade nicht angehen oder ansehen wollen, werden unverarbeitete Emotionen wie Angst oder Wut dann auf andere projiziert, bis zum Mobbing, psychischer oder körperlicher Gewalt.
Die Beschäftigung mit Reich hat mich zur Körpertherapie gebracht, in der „Grinberg Methode“ habe ich eine fundierte Ausbildung erfahren, wie man diese Blockaden lösen kann. Für mich ist Lebendigkeit gleich Wahrheit. Je mehr ein Mensch in Kontakt mit seinem inneren Selbst ist, also mit seinen Emotionen, desto mehr ist die Person in der Lage, die Welt klarer zu sehen und kohärenter zu handeln. In der Synthese habe ich dann die Astrologie gefunden, denn auch darin habe ich diese universelle Wahrheit wahrgenommen. Das ist mein Kriterium, diesen Pfaden folge ich.
Die Astrologie hatte ich zuerst als eine Art Freak-Hobby, in dem ich mich jeden Tag stundenlang weitergebildet habe. Ich wollte mich richtig in der Tiefe einarbeiten. Und es ist ein unglaublich komplexes Feld, es führt von psychologischen Deutungen, Typologien, Terminologien hin zu Himmelsmechaniken und Astrophysik, die ich in ihrer vollen Komplexität teilweise auch nicht zu 100 Prozent verstehe.
Astrologie war für mich eine Synthese aus dem, was ich im geisteswissenschaftlichen Studium gelernt habe, verknüpft mit den Prinzipien aus der Körpertherapie: Menschen durch Selbsterfahrung wieder mehr zu ihrer inneren Lebendigkeit zu bringen. Heute bin ich nach wie vor Körpertherapeutin, mache Coachings auf astrologischer Grundlage, Horoskop-Deutungen und arbeite mit Gruppen und in Workshops, in denen ich Astrologie vermittle.
Was ist Astrologie?
Übersetzt heißt es: Die Sprache der Sterne. Das, was wir an realen Himmelskörpern und -Phänomenen sehen können. Die Jahreszeiten und Mondphasen und auch das Nichtsichtbare, aber im Sonnensystem Vorhandene. Astrologie bezieht das ein und gibt ihm durch Übersetzung einen Sinn. Das Geburtshoroskop ist der Ausgangsmoment, sozusagen der Polaroid-Schnappschuss des Himmels in einer bestimmten Minute, die niemals wiederkommt. Es gibt keine exakte Wiederholung von Aspekten, jedes Horoskop ist einzigartig. Dieses Horoskop-Bild kann man darin deuten, was es für die einzelnen Personen aussagen kann. In Zusammenarbeit mit der Person! Man diktiert nicht, gibt nicht vor, an was man glauben müsse. Das ist leider ein Missverständnis. Man muss nicht an Astrologie glauben. Sie ist ein Werkzeug, das man einsetzen kann, wenn es passt. Für die, für die es nicht passt: Kein Problem. Es gibt keinen Glaubenszwang.
Wie argumentierst du, wenn jemand die Astrologie anzweifelt?
Eigentlich sage ich immer: Die Frage müsste umgekehrt sein. Sie müsste nicht lauten „Warum sollte Astrologie funktionieren?“ oder „Warum sollten uns irgendwelche Planeten beeinflussen?“. Sondern: Warum sollten sie uns nicht beeinflussen? Wir leben in einem physikalischen System. Alles bewegt sich, steht in Beziehung zueinander, Schwerkraft, elektromagnetische und andere Wellen umgeben und beeinflussen uns.
Es wird aber immer mehr enthüllt, wie stark diese Korrelationen und Beeinflussungen auch für unsere Psyche und den Charakter eines Menschen sind, das ist auch wissenschaftlich nachweisbar. Wir bestehen zu 98% aus Sternenstaub. Wasser und Helium sind im Urknall entstanden. Das sind die beiden Urelemente, mit denen die Astrologie auch arbeitet. Unser Körper ist aus diesem kosmischen Ursprung zusammengesetzt. Auch die Sprache sagt es: Wir sind ein Körper, und es gibt Himmelskörper. Wir sind Körper auf einem Himmelskörper, um den lauter weitere Himmelskörper gruppiert sind. Warum sollte uns das nicht beeinflussen? Das ist die echte Frage.
Und man muss ja auch sagen: Die moderne westliche Welt ist die erste Zivilisation, die diese Frage in dieser Weise umgedreht hat. Alle anderen Zivilisationen, von denen einige doch sehr viel nachhaltiger und langlebiger waren als unsere, die alle paar Jahrzehnte von verheerenden Krisen, Kriegen und Massenvernichtungen charakterisiert und auseinandergerissen wird, haben sich nach astrologischen Rhythmen und Zeichen gerichtet, teilweise ihren Alltag minutiös danach geplant.
Du sagtest einmal, es gehe dir um korrekte Weltbilder, die die Wirklichkeit beschreiben. Nun leben wir im “post-faktischen” Zeitalter, in dem sogar wieder über die Form der Erde gestritten wird. Was denkst du darüber?
Ich glaube, wir sind da mit etwas konfrontiert, das man die „Wiederkehr des Verdrängten“ nennen könnte. Allerdings nicht im Kontext von Freud, wo das Verdrängte eher negativ konnotiert ist. Ich würde sagen, es ist die Wiederkehr des kulturell Unterdrückten. Wir stehen vor einem riesigen Paradigmenwechsel.
Im Mittelalter wurde jede Art von alternativer Spiritualität oder Heilpraxis mit dem Tod oder Folter, Vertreibung und Unterdrückung bestraft. Gerade in Europa sind wir durch diese Christianisierung schwer traumatisiert, unserer Naturverbundenheit und unseres Körperbewusstseins beraubt worden. Sogar am Himmel wurde das Göttlich-Weibliche ausradiert, das in den anderen Religionen in Form von Göttinnen verehrt wurde. Es gab nur noch den Vater und den Sohn. Wo sind Mutter und Schwester? Maria ist zwar da, aber keine Göttin, nur ein Gefäß für das Männliche. Das ist eine Verzerrung des natürlichen Gleichgewichts, die sich in Philosophie und Menschenbild abbildet und letztlich zu einer entseelten Welt geführt hat.
Nicht umsonst haben die Romantiker, wie von Eichendorff, gegen diese Entseelung aufbegehrt.
“Schläft ein Lied in allen Dingen
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt fängt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.”
Es gab immer wieder Reformbewegungen. Die Katharer im Mittelalter, die höfische Minne-Kultur, die Reformbewegung des frühen 20. Jahrhunderts, jede Renaissance wurde immer und immer wieder zerstört. Es ist ein ewiger Kampf. Es gibt ein Prinzip, das die Wahrheit zerstören möchte: Die Weisheit des Körpers, dass der Mensch Teil der Natur ist, und seinen Schwerpunkt auf Liebe und Zusammenhalt.
Die gesamte moderne Wissenschaft ist in den Dienst einer „dunklen Macht“ getreten. Auch die Schulmedizin. Wir sehen es an der jahrzehntelangen Hetze gegen Heilpraktiker. Es ist dieses Nicht-Ertragen anderer Weltmodelle von denen, die, um mit Wilhelm Reich zu sprechen, von einer Art “emotionalen Pest” befallen sind. Das sind Menschen, deren Lebensenergie besonders stark blockiert ist, und die sich mit der jeweiligen, diesen Mangel kompensierenden Ideologie ihres Überlebensprogramms – des konditionierten Verstands/Egos – identifizieren. Diese Menschen projizieren die Wut und den Schmerz über den eigenen, ihnen unbewussten Mangel an Lebendigkeit auf andere und versuchen sie als Feinde im Außen zu vernichten. Zur Zielscheibe und zu Minderheiten werden Menschen, die Lebendigkeit ausstrahlen, die sich mit etwas Höherem verbunden fühlen. Menschen mit einer Meinung, die eine heilige Kuh der jeweiligen Wissenssparte in Zweifel ziehen, „Whistleblower“, Menschen, die Profite gefährden.
Zur Zeit stehen “dunkle” und “helle” Kräfte sich wieder als Extreme gegenüber. Wir befinden uns im Übergang aus einer lebens- und menschenfeindlichen Ideologie und Praxis von knapp 2000 Jahren in ein neues Paradigma. Das wird von der Masse der Menschen nicht erkannt, daher gibt es eine Explosion von Meinungen, und alles von guten Beobachtungen und spannenden Analysen bis zu dreisten Lügen, Desinformation und völligem Wahnsinn in den normalen UND den alternativen Medien. Es kulminiert gerade alles in einem fast apokalyptischen Szenario. Aber Apokalypse bedeutet lediglich “Enthüllung”.
Den Menschen fällt jetzt ihre anerzogene Tendenz auf, sich selbst, das Leben und die Natur zu dämonisieren. Das ganze Paradigma muss sich ändern, aber wir sind kurz davor. Ein Polsprung in unserem menschlichen Sein. Wir können das persönlich nutzen, um extreme Sprünge in unserem Bewusstsein und unserer Menschlichkeit zu erleben. Für diejenigen, die starke Angst vor Veränderung haben und sich dagegen sträuben, wird es schwieriger.
Du sagst, die Schulmedizin stehe auf der Seite der „dunklen Macht“. Wie meinst du das?
Ich meine natürlich nicht die individuelle Praxis, oder individuelle Ärzte und Ärztinnen. Da gibt es viele tolle Menschen. Sondern das System an sich, das Körper und Psyche voneinander trennt, aufspaltet, die Existenz einer Lebenskraft leugnet und das Leben auf kalte Formeln reduziert. Formeln sind zwar auch nützliche Hilfsmittel, aber man darf den Körper und den Menschen nicht darauf reduzieren! Und das wird in der Schulmedizin nicht gesehen, oder sogar geleugnet. Die ganze Gerätemedizin, Lobby-Gruppen und Pharmaindustrie verhindern eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit. Gesundheit ist nicht Abwesenheit von Krankheitssymptomen oder konforme Blutwerte. Gesundheit ist Vitalität, Freude, Kraft, Selbstbestimmtheit und erfüllte Beziehungen.
Dunkel ist die Medizin auch in ihrem Umgang mit dem Tod und dem Älterwerden, aber auch mit Geburten und Krisen. Die reine Schulmedizin (natürlich gibt es in der Praxis viele Ausnahmen) behandelt Menschen wie Maschinen. Es gibt unzählige Fälle von Gewalt in diesem Kontext. Weil es kein Vertrauen in natürliche Prozesse des Körpers gibt, und kein Loslassen-Können. All das geschieht auf Kosten von Lebensqualität, Würde, sozialen Kontexten und Selbstbestimmung.
Lebensfeindlich und extrem unproduktiv dazu ist auch das totale Ignorieren des Nervensystems. Wenn der Vagusnerv blockiert ist oder sehr schwach funktioniert, hat das gravierende Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Dieser Nerv geht von oben bis unten durch uns durch und steuert und innerviert das Leben. Herz-Rhythmus, Verdauung, verschiedene Muskel- und Drüsenfunktionen, im Zusammenhang mit denen wir einen starken Anstieg von “Zivilisationskrankheiten” beobachten können.
Das sind fast alles Resultate einer Störung im Nervensystem, die aus Traumata entstehen, meist frühkindlichen. Und diese sind extrem verbreitet, viel mehr als wir uns bislang vorstellen können. Das kommt jetzt sehr stark nach oben, in Deutschland wird es aber immer noch nicht ernst genommen. Wir doktern nach wie vor an Symptomen herum, anstatt Menschen wirklich in ihre Lebendigkeit zurückzubringen. Dieses System verschwendet zudem noch unglaublich viel Geld, weil es nicht an die Wurzeln der Krankheiten geht, sondern zuallererst Lobby- und auch ideologische Interessen bedient. Das mechanistische Menschenbild, der Körper als Maschine, wo man an Schrauben dreht. Nichts könnte von der Wahrheit weiter entfernt sein. Gabor Maté und Joe Dispenza haben da z.B. sehr interessante Ansätze.
Was hat Astrologie mit Gesundheit zu tun? Wie kann man sie verwenden, um die Gesundheit der Menschen zu fördern?
Es gibt eine klassische Abbildung, die sehr bekannt ist: Der Mensch im Tierkreis. Eigentlich ist die Astrologie wie eine Tabelle mit unglaublich vielen Analogie-Spalten, die sich auf die ganze Welt und auch auf den menschlichen Körper erstrecken. Zu jedem Zeichen gehört ein bestimmter Körperbereich. Es gibt einen ganzen Astrologie-Zweig, die Astro-Medizin, die ein Überbleibsel der vormodernen Wissenschaft ist, bzw. des ganzheitlichen Menschenbilds, das in allen uns bekannten Hochkulturen bis in die Neuzeit vorherrschte. Darin ist die Säftelehre, die sogenannte Humoralpathologie enthalten, in der man von vier Temperamenten (entsprechend den vier Elementen) ausgegangen ist und danach Neigungen zu bestimmten Krankheiten beobachtet hat. Alle vormodernen, traditionellen Systeme sind ganz ähnlich. Die ayurvedische Medizin aus Indien, die Herangehensweise der Maya oder der Tibeter. In Tibet konntest du nur Arzt werden, wenn du auch astrologische Kenntnisse hattest.
Ich persönlich praktiziere keine medizinische Astrologie. Ich gebe keine Diagnosen. Das liegt mir einfach nicht. Ich benutze die Astrologie als Werkzeug, um Menschen mehr in Resonanz mit ihrer inneren Wahrheit zu bringen, weil ich davon ausgehe, dass sie dann automatisch gesünder werden. Was natürlich nicht heißt, dass man nicht bestimmte Dinge medizinisch behandeln lassen sollte. So etwas würde ich nie behaupten. Als Grundlage von Gesundheit würde ich aber immer sagen: Je glücklicher und erfüllter du bist, wenn du inspiriert durchs Leben gehst, deine eigenen Bedürfnisse, Rhythmen und ganz spezifischen Eigenheiten kennst und respektierst – desto gesünder bist du. Natürlich wird man trotzdem manchmal krank. Was ich sage, möchte ich nicht als moralischen Druck verstanden wissen.
Worin liegt die Quelle deiner Kraft? Was tust du, um gesund zu sein und zu bleiben?
Ich habe selbst lange Körpertherapie gemacht. Das würde ich auch jedem empfehlen: eine tägliche Bewegungspraxis, die einem zu mehr Fühlen und Lebendigkeit verhilft. Was vielen unbewusst ist, ist die Wichtigkeit des Atems. Fast alle Menschen haben eine ungesunde Weise, sehr flach zu atmen. Das hat nichts mit Atemtechniken zu tun, sondern mit der Tatsache, dass flaches Atmen einen vor intensiven Emotionen schützt. Wenn wir als Kinder mit überwältigenden Emotionen konfrontiert und allein gelassen werden, ist die einzige Möglichkeit, damit umzugehen, den Atem zu reduzieren. Leider reduzieren sich nicht nur Angst, Schmerz und Wut, sondern auch die Fähigkeit, uns selbst zu spüren, und unsere Lebensfreude im gleichen Maß. 99% der Menschen laufen mit diesem flachen Atem durchs Leben, merken es aber nicht, weil es so „normal“ ist. Daran habe ich jahrelang gearbeitet, auch mit energiebasierter Kampfkunst und anderen Methoden.
Das Allerwichtigste ist aber mehr Selbstliebe, Selbstakzeptanz und innere Integration. Dass du also Bereiche deiner Persönlichkeit, die zu kurz gekommen sind, an die Hand nimmst und ihnen neue Wege zeigst. Am bekanntesten ist mittlerweile die Arbeit mit dem Inneren Kind, aber es ist auch der innere Monolog, die Art, mit sich selbst umzugehen. Die meisten Menschen leiden unter sich immer wiederholenden Situationen und Gefühlen im Leben: das ist das Signal für einen nicht integrierten, stecken gebliebenen Teil, der Entwicklungshilfe braucht. Ich kann auch “Somatic Experiencing” sehr empfehlen, das ist eine sehr effektive Arbeit zur Integration auf Ebene des Nervensystems und hat mir sehr viel gebracht. Wichtig ist auch, sich selbst nicht mit Zuschreibungen zu identifizieren, weder mit Diagnosen, mit Suchtproblemen oder sonstigen Identitäten. Sondern die eigene Lebendigkeit zu fühlen und sich zu verbinden, mit anderen Menschen, mit der Natur, mit dem Universum.
Foto-Credit: Katrin Schöning & Big Brother Google